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Vox klingende Wochenschau

Kurzfilm, Deutschland 2005, 11min

Wim Wenders in der Staatsbibliothek zu Berlin In einer Szene aus dem 52-minütigen TV-Dokumentarfilm „Wim Wenders - Der ewig Suchende]“ begleitet die Kamera Wim Wenders bei einem Rundgang durch die Staatsbibliothek zu Berlin, während Wenders das Hauptinterview zum Film gibt.

"Wir präsentieren ihnen das interessanteste und aktuellste aus allen Kulturbereichen in Bild und Ton! Vox klingende Wochenschau!..." Eine fiktive Wochenschau im Stil der 40er Jahre ironisiert die schlechte finanzielle Situation von Kunstschaffenden in dem sie eine Diktatur der Künstler einführt.

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Synopsis.

"Wir präsentieren ihnen das interessanteste und aktuellste aus allen Kulturbereichen in Bild und Ton! Vox klingende Wochenschau!..."

Im Stile einer Nachrichtensendung der 30er Jahre wird eine fiktive "Kulturnation Deutschland", die sich faschistischer Methoden bedient, satirisch umrissen. Am Beispiel der Familie B. aus C. wird von dessen Bürgern berichtet, die innerhalb dieser Staatsform Kultur konsumieren und produzieren müssen.
Über propagandistische Massenveranstaltungen und elitäre Kunstwettbewerbe bis hin zu streng beaufsichtigten Kunsterziehungseinrichtungen, kreïert der Kulturstaat ein dominantes System deutscher "Hochkultur".
Richtlinien für "kulturelle Frühförderung", die "Bank für Kulturfinanzen", das "Kulturradio" und die "Kulturwoche" sorgen für die unbedingte Identifizierung mit dem Kulturstaat; die "Kulturstaffel" dient dabei als exekutive Instanz, um Kulturfeinde in Gewahrsam zu nehmen.

Wäre Deutschland ein besseres Land, wenn Kultur als oberstes Gedankengut an der Spitze eines konsequenten Kulturregimes stehen würde?

Entstanden ist dieser Kurzfilm in Zusammenarbeit des Dokumentarfilmers Marcel Wehn von der Filmakademie Baden-Württemberg und der Initiative Kulturbeutel.
Diesen No-Budget Film umzusetzen war nur in gemeinsamer, unentgeltlicher Arbeit von Schauspielern, Sprechern, Musikern und Laiendarstellern möglich.

Was ist die Initiative Kulturbeutel?

Der Kulturbeutel ist eine Initiative dreier Studierender der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart, Sascha Rathey, Julia Bassler und Kolja Buhlmann, die sich zum Ziel gesetzt haben, der Frage nach der wechselseitigen Erhellung der Künste nachzugehen.
Mit Hilfe verschiedenster junger Künstler aus ganz Deutschland entsteht, unter dem Obertitel "Die Made im Speck - reich werden mit Kultur" ein etwa einstündiges "Hörschauspiel". Dieses besteht aus verschieden kombinierbaren Programmpunkten, die jeweils eines der vier Grundelemente der Kunst-Kultur - Musik, Literatur, darstellende und bildende Kunst - repräsentieren und unter der Regie der Initiatoren zusammengefügt werden.
"Die Vox klingende Wochenschau" vertritt dabei die Sparte Film und beleuchtet die Kunst-Kultur von einer fiktiv-satirischen Seite.
So verschiedenartig ein Kulturbeutel gepackt werden kann, so variieren auch unsere Programme: je nach Zusammenstellung der Künstler bzw. der Programmpunkte liegt der Schwerpunkt beispielsweise auf Musik, oder auf Sprechkunst.
Im Vordergrund steht jedoch stets die Kommentierung der Künste untereinander, die eine Interdisziplinäre Kunstbetrachtung ermöglicht. Durch die Zusammenstellung von Texten, in denen von und über "Kunst" die Rede ist, und mit Hilfe der Musik, entsteht ein roter Faden, der durch das Programm führt.
 

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Filmstills.

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Cast.

Mit

 

Clemens Nicol
Gabriele Koeppel-Schirmer
Maria Munkert
Ricardo Frenzel Baudisch
Hanna Meyer
Valentin Meyer, u.v.a.

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Crew.

Regie:  

​Marcel Wehn

Buch:  

Sascha Rathey, Julia Bassler, Kolja Buhlmann

Kamera:

Marcel Wehn

Ton:

stumm

Sprecher:

Clemes Nicol

Schnitt:

Marcel Wehn, Sascha Rathey

Mischung:

Marcel Wehn

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​Musik:

Daniel Vulcano

Producer:

Sascha Rathey

Produktion:

Wehn/Rathey/Bassler/Buhlmann

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