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Zwischen Pixeln, Plattformen und Planbarkeit

Marcel Wehn vor einem schwarzen Atari-/Amiga-inspirierten CRT-Bildschirm. Um ihn herum erscheinen bunte Pixel-Begriffe aus dem Seminar zu Social Media Videos, darunter „Videostrategie“, „Zielgruppe“, „Storyline“, „Contentplan“ und „Call-to-Action“.

21. Mai 2026

Rückgedanken zu unserem aktuellen Online-Seminar (18. bis 21. Mai 2026) bei der Deutschen Presseakademie: Wie Social Media Videos für Unternehmenskommunikator:innen strategischer, zielgruppengerechter und planbarer werden.

Heute Nachmittag haben wir unseren viertägigen Kursdurchlauf „Videocontent für Social Media strategisch planen und einsetzen“ voller intensiver Diskussionen abgeschlossen und folgender Eindruck bleibt: Wir probieren aus und machen und lernen ständig dazu und dennoch fühlt sich Social-Media-Videokommunikation immer wieder an wie die Arbeit mit meinem alten Atari damals in den 80ern:


Seltsame Sprache. Umständliche Arbeitsweisen, kryptische Abkürzungen. Irgendwie ist alles langsam und zeitaufwendig, und ständig ist etwas neu und anders.


Reel. Short. Hook. Untertitel. TikTok. LinkedIn. YouTube. Storyline. Call to Action. Hochkant. Quer. Mit Ton. Ohne Ton. Bitte 3x die Woche, kanalgenau und zielgruppengerecht. Ach ja, und bitte möglichst innerhalb einer Stunde gedreht, geschnitten und gepostet.


Dabei fehlt es den meisten nicht an vielen coolen Ideen. Es gibt eine Menge cooler Inhalte und ungewöhnlicher Herangehensweisen, wie man Videopostings gestalten könnte. Oft sind es Zeit und Ressourcen, die den Unternehmenskommunikator:innen fehlen.


„Das Posting muss raus. Dieser Trend soll mitgemacht werden. Aus dem Material könnte man doch noch schnell etwas Zweites machen.“ Und dann wird Videokommunikation eine Sache mit Druck und ohne Spaß und Wildnis.


Früher habe ich mich mit Strategie selbst schwergetan, das war mir zu regelkonform und zu vorgeplant. Heute aber, wenn so viel und so oft produziert und gesendet werden muss, halte ich große Stücke darauf, folgende Fragen grundsätzlich vorzuplanen:


Wen wollen wir erreichen? Was soll bei diesen Menschen hängen bleiben? Welche Formate passen zu welchem Kanal? Welche Geschichten können wir wiederkehrend erzählen? Was produzieren wir einmal und nutzen es mehrfach sinnvoll weiter? Und wie viel Video ist überhaupt realistisch, ohne dass man irgendwann nur noch sich selbst hinterherläuft?


Hier einen individuellen Wegweiser im Videoposting-Dschungel zu finden, darum geht es in meinem Online-Seminar bei der Deutschen Presseakademie , die zur Quadriga in Berlin gehört.


Tatsächlich entsteht plötzlich viel mehr Raum für Kreativität und Freiheit, wenn man vorher einmal sortiert.


Wir arbeiten an Zielgruppen, Botschaften, Formaten, Contentplänen, Dramaturgie, Skripten, Produktion und Postproduktion. Und vor allem an der Frage, wie aus einzelnen Videopostings ein System wird, das zur eigenen Kommunikation passt. Ohne dabei die Individualität und auch das Spontane und Wilde aus der frühen Atari-Zeit aufzugeben. Auch wenn wir im Namen von Unternehmen handeln, muss Videokommunikation für Social Media frech, wild, unfertig und pionierhaft bleiben.


Die nächsten Termine für das Online-Seminar „Videocontent für Social Media strategisch planen und einsetzen“ sind vom 17. bis 20. August 2026 und vom 23. bis 26. November 2026. Die Anmeldung läuft über die Website der Deutschen Presseakademie: https://www.depak.de/social-media-weiterbildung/online-seminar-social-media-videos-134300/


Ein bisschen Atari-Feeling darf und muss natürlich auch bleiben: die Freiheit, auszuprobieren und durch das Unfertige auf neue Ideen zu kommen. Weiterhin ist es einer meiner Lieblingssprüche: „If too perfect, god is angry“!


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