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Solitude
Dokumentarfilm, Deutschland 2010 | 98 min
![Wim Wenders in der Staatsbibliothek zu Berlin In einer Szene aus dem 52-minütigen TV-Dokumentarfilm „Wim Wenders - Der ewig Suchende]“ begleitet die Kamera Wim Wenders bei einem Rundgang durch die Staatsbibliothek zu Berlin, während Wenders das Hauptinterview zum Film gibt.](https://static.wixstatic.com/media/158643_5b5ba97e66fc4bb9860db494dedb5c59~mv2.jpg/v1/fill/w_980,h_548,al_c,q_85,usm_0.66_1.00_0.01,enc_avif,quality_auto/WimWendersDerEwigSuchende_2025_Still01_c_MarcelWehn_ARTE_MQ.jpg)
Warum macht jemand Kunst? Was bedeutet es, ein Leben als Künstler zu führen. "Solitude" begleitet das Leben von vier jungen Künstlern and der renommierten Künstlerresidenz "Akademie Schloss Solitude". Der Film folgt dabei der Frage, warum für manche Menschen Kunst machen der einzig mögliche Lebensentwurf ist- ohne Alternative.
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Synopsis.
Jedes Jahr ziehen dreißig junge Künstler, Musiker, Architekten, Schriftsteller, Designer und Theaterregisseure aus aller Welt auf Schloss Solitude in der Nähe von Stuttgart ein. Unter 1000 Bewerbern sind sie für ein Stipendium an der dortigen Künstlerresidenz Akademie Schloss Solitude ausgewählt worden. Das hochgestellte, auf einer Lichtung am Waldrand isoliert gelegene Gebäude bietet den Stipendiaten einen Rückzugsort, an dem sie ein Jahr lang ihren Projekten nachgehen können, ohne sich um ihr tägliches Auskommen kümmern zu müssen.
Der Film begleitet vier dieser Stipendiaten über ein Jahr hinweg und beobachtet, wie sich Kreativität und künstlerisches Arbeiten an diesem besonderen Ort und unter diesen idealen Bedingungen verdichten: Die New Yorker Bildhauerin Lan baut an einer überlebensgroßen Skulptur, in der sich mit Klassenunterschieden auseinandersetzt. Der französische Autor Martin verarbeitet den tragischen Tod seines Vaters in einem neuen Roman. Hamed, ein Theaterregisseur aus dem Iran, inszeniert seine Ehefrau und Schauspielerin Elisa in einem hochanspruchsvollen Solostück. Und der deutsche Grafiker Demian betrachtet die gesamte Stadt Stuttgart als Ausstellungsraum für ungewöhnliche Kunst. Erst am Ende des Jahres sind sie wieder gezwungen, sich mit dem täglichen Überlebenskampf als Künstler und mit den harten Anforderungen des Kunstbetriebes zu konfrontieren.
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Filmstills.

Nick Cave im Interview über Wim Wenders © 2025 Marcel Wehn, ZDF/ARTE

Wim & Donata Wenders bei der Verleihung des Europäischen Filmpreise © 2025 Marcel Wehn, ZDF/ARTE

New York Sequenz zur Entstehung des Films "Reverse Angle" © 2025 Lisa Rinzler

Nick Cave im Interview über Wim Wenders © 2025 Marcel Wehn, ZDF/ARTE
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Cast.
Mit
Demian Bern (Kommunikationsdesigner), Deutschland
Martin Page (Schriftsteller), Frankreich
Hamed Taheri (Theaterregisseur), Iran/Deutschland
Lan Tuazon (Bildhauerin), USA
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Presse.
Aus einer Pressemeldung von der Akademie Schloss Solitude:
Zu ihrem Jubiläum hat die Akademie einen Dokumentarfilm initiiert, für den sie den Dokumentarfilmregisseur und Absolventen der Filmakademie Ludwigsburg, Marcel Wehn, gewinnen konnte. Der Film »Die Zeit ohne Eigenschaften« dokumentiert das Leben und die Arbeit von vier Stipendiaten vor, während und nach ihrem Solitude-Aufenthalt. Die Filmpremiere ist für Ende des Jahres 2010 vorgesehen. An diesem Projekt beteiligen sich neben der Akademie Schloss Solitude die Filmakademie Ludwigsburg, die MFG Baden- Württemberg, der Sender 3sat sowie der SWR.
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Crew.
Regie:
Marcel Wehn
Kamera:
Katharina Bühler, Daniel Möller, Marcel Wehn
Ton:
Moritz von Roth
Schnitt:
Alexander Murygin, Simon Wedel
Mischung:
Peter Rösner
Musik:
Matthew Gottschalk; Well done, Jackson Pollock
Produzent:
Markus Simon
Produktion:
Simon & Schlosser Filmproduktion
