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Ludwigsburg Sinfonie

Stummfilm, Deutschland 2016, HD, 40min

Ein Stummfilmprojekt mit Orchesterbegleitung in der Tradition von "Berlin Sinfonie der Großstadt" erzählt über ein Jahr hinweg Leben in Ludwigsburg: Barockstadt, Medienstadt, im Schatten von Stuttgart. Eine Stadt mit Kanten, einem lebhaften Entwicklungsprozess, einer eigenen Geschichte. Eine Stadt in Verwandlung, auf dem Weg in die Zukunft.

Daten    Crew    Inhalt    Presse    Fotos    Film   


Daten

Herstellungsland:Deutschland
Länge:40 Minuten / 25 Minuten (Live-Version)
Originalsprache:Stummfilm mit Orchesterbegleitung
Drehformat:HD, 16:9
Premiere:Premiere: 16. Juli 2016, Klassik Open Air & Feuerwerk der Ludwigsburger Schlossfestspiele in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg
Produktion:Eine Produktion der Filmakademie Baden-Württemberg zum 25. Jubiläum der Akademie.
Mit:Mit zahlreichen Bürgern der Stadt Ludwigsburg, u.a.


Facebookseite der Ludwigsburg Sinfonie
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Making of "Inside Ludwigsburg Sinfonie"
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Kontakt/Auswertung:
Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg
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Crew:

Buch und Regie:Marcel Wehn
Kamera:Jörg Rambaum
Zusätzliche Kamera:Christine Lüdge, Niklas Zidarov, Markus Zaiser, Wolfgang Kerber, Maurice Blucke
Kamera-Assistenz:Peter Jäger, Paul Scholten
Making Of-Kamera:Christian Belz
Montage:Marcel Wehn
Postproduction Supervisor:Robin Jünkersfeld
Farbkorrektur:Peter Hacker
Tonmischung:Volker Armbruster, Jan Brett, Marvin Keil
Filmmusik:Andreas Pfeiffer, Leonard Küßner, Chiara Strickland, Alexander David, Meike Katrin Stein, Renée André Abe, Jordan Toms und Petteri Sainio unter der Leitung von Prof. Matthias Raue und Andreas T. Fuchs
Orchestereinspielung:Filmorchester Babelsberg, Potsdam unter der Leitung von Jörg Iwer
Produzent:Prof. Thomas Schadt (Filmakademie)
Producer:Wolfgang Kerber (Filmakademie)




In den 20er Jahren wurde der Stummfilm "Berlin- Sinfonie der Großstadt" von Walther Ruttmann weltberühmt. Hochinnovativ und mit für diese Zeit ungewöhnlichsten Stilmitteln erzählt der Film, begleitet von einem mächtigen Orchester, einen Tagesablauf in der Weltstadt Berlin.

Fast genau 90 Jahre später erzählen wir mit den identischen filmischen Mitteln die "Ludwigsburg Sinfonie". Ein Stummfilm mit Orchesterbegleitung beobachtet über vier Jahreszeiten hinweg das Alltagsleben der schwäbischen Barockstadt.

Was wir entdecken wollen ist den eigentümlichen Charakter dieser Stadt, der sich dem Besucher erst einmal nicht augenblicklich erschließt: Das barocke Schloss neben einer vierspurigen Bundesstraße, die die Innenstadt radikal in zwei Teile reißt. Ein gigantischer Betonwohnklotz aus den 70gern erschlägt die Lieblichkeit des so schönen Marktplatzes. Ludwigsburg ist eine Stadt der Kontraste.

Diese Kontraste wollen wir suchen. Barocke Tradition versus Film- und Medienstadt. Altschwäbisches Bürgertum versus einer Stadtentwicklung, die der Modernität entgegenstrebt. Lebendige Geschichte, die erst spürbar wird, wenn man weiß, an welchen Ecken und in welchen Gassen. Ungewöhnlichste Orte, die selbst der Ludwigsburger nicht unbedingt kennt, die ihren geheimnisvollen Charakter offenbaren. Eine Bevölkerung, die wesentlich multikultureller geprägt ist, als man das annehmen würde. Ludwigsburg ist lebendig und sucht sich seinen Weg in die Zukunft.


Hintergrund zum Projekt

Im Jahr 2016 wird die Filmakademie Baden-Württemberg 25 Jahre alt. Seit einem viertel Jahrhundert beherbergt Ludwigsburg nun diese inzwischen berühmt gewordene Ausbildungsstätte für Film- und Fernsehschaffende.

Als Dank für diese 25 Jahre produziert die Filmakademie "Ludwigsburg Sinfonie", realisiert ausschließlich von Studenten und Absolventen der Filmhochschule.

Die Uraufführung des Films findet am 16. Juli 2016 in Rahmen des Klassik Open Air & Feuerwerk der Ludwigsburger Schlossfestspiele an Seeschloss Monrepos vor über 8.000 Menschen statt. Der Orchesterpart für die DVD-Produktion wird von dem legendären Babelsberger Filmorchester eingespielt. Zudem wird eine DVD entstehen, die der Stadt Ludwigsburg und ihren Bürgern als Geschenk überreicht wird.


Ein "sinfonischer Stummfilm" also, ein wenig angelegt an das legendäre Meisterwerk "Berlin, Sinfonie einer Großstadt", aber doch eigenständig. Zwei Jahre ist an dem Projekt gearbeitet worden, der Studiengang Filmmusik an der Akademie war für die Vertonung zuständig: vom OrchesterScherzo für Industrieszenen bis zu KleintierzüchterJazz. Regisseur Wehn zeigt in seiner spannungsreichen Montage einen Sinn für historische Dimensionen und soziale Realitäten. Das ist kein Postkartenkitsch und kein PR-Film - oder wenn doch, dann für die Filmakademie.
Südwest-Presse

Als Imagefilm taugt das Werk, das in einer längeren Version auf DVD erscheint, eher nicht, das soll es auch nicht sein. Denn auch Architektursünden oder soziale Gegensätze werden nicht ausgeblendet. Wenn sich etwa ärmere Menschen bei der Ludwigsburger Tafel mit dem Nötigsten eindecken müssen und in der nächsten Sequenz bestens gekleidete Zigarrenraucher bei den Retro Classics in die Kamera grinsen. Und so erzählt die Sinfonie, obwohl es sich um einen Stummfilm handelt, durchaus eine Geschichte: die Geschichte einer bunten Stadt, in der Menschen aller Hautfarben leben, und das meistens friedlich. Am Ende gibt es langen Applaus - und wie es sich für ein Open Air gehört: ein Feuerwerk.
Stuttgarter Zeitung

Szenen aus Ludwigsburg, vom Morgen bis in die Nacht, bekannte Orte und Sehenswürdigkeiten, Firmen und Straßen, aber auch die Gegensätze und Vielfalt seiner Einwohner waren dramaturgisch gekonnt zusammengeführt, wirkungsvoll untermalt von dem eigens dafür komponierten Soundtrack des Filmmusik-Studiengangs.
Bietigheimer Zeitung



Ludwigsburg Sinfonie - Filmstills






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