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Der Berührbare- Der Filmregisseur Oskar Roehler

Dokumentarfilm, Deutschland 2013, 52min

Oskar Roehler, der neue Fassbinder, die Hoffnung des deutsches Films, das "Enfant terrible". Unterschiedlicher könnte der deutsche Filmregisseur kaum beschrieben werden. In "DER BERÜHRBARE" erzählt Roehler seine Lebensgeschichte, die durchzogen war vom Ignoranz und Egoismus seiner Eltern, zweier deutscher Schriftstellerikonen. Aus der Erfahrung der Einsamkeit aber auch der Bereitschaft trotzdem für das eigene Leben zu kämpfen, sind viele Elemente seines faszinierenden Filmwerks entstanden.

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Daten

Herstellungsland:Deutschland
Länge:52 Minuten
Originalsprache:deutsch
Drehformat:HDV, 16:9
Premiere:Max-Ophüls-Preis 2013 in Saarbrücken
Produktion:INDI FILM Gmbh, Berlin im Auftrag von RBB, in Zusammenarbeit mit ARTE
Mit:Oskar Roehler, Moritz Bleibtreu, Hannelore Elsner, Alexandra Fischer-Roehler und Ursula Grüger


Crew:

Regie:Marcel Wehn
Kamera:Katharina Bühler, zweite Kamera: Stefan Kochert, Nicolas Reed Middleton, Marcel Wehn, Dietmar Ratsch
Montage:Sabine Smit, Marcel Wehn
Ton:Johannes Peters, Dennis Siebold
Sprecher:Tonio Arango
Tonmischung:Michael Müller (rbb)
Sprachregie:Michael Struck (rbb)
Filmmusik:Martin Todsharow
Titeldesign:Sara Kriebel, Bastian Stüdemann, Roman Stienke
Produzenten:Arek Gielnik, Dietmar Ratsch (INDI Film)
Producer:Sonia Otto (INDI FILM)
Redaktion:Dagmar Mielke (RBB), Jens Stubenrauch (RBB), Catherine Le Goff (ARTE France)



Inhalt
Der Skandalregisseur, die Hoffnung des deutschen Films, der neue Fassbinder: Der Filmregisseur, Schriftsteller und Autodidakt Oskar Roehler spaltet die Geister. Die Schauspielerin Hannelore Elsner bezeichnet ihn gar als Genie und Monster.

Seinen Durchbruch erlebte Roehler mit seinem Film "Die Unberührbare", der von Kritikern und Zuschauern enthusiastisch gefeiert wurde. Dagegen sorgte "Jud Süss- Film ohne Gewissen", bei dem Roehler Geschichtsverfälschung vorgeworfen wurde, für starke Kontroversen, Verrisse und Buhrufe.

Welcher Mensch und welche Geschichte stecken hinter all diesen so widersprüchlichen Bildern? Der Dokumentarfilm "Der Berührbare" erzählt die ungewöhnliche Lebensgeschichte Oskar Roehlers und spürt den zahlreichen autobiografischen Bezügen in seinen Filmen nach. Vernachlässigt und alleingelassen von seinen exzentrischen Eltern, die beide ihre Selbstverwirklichung als Schriftsteller suchten, wurde Roehler schon von klein auf mit Extremerfahrungen und Verlust konfrontiert. Diese Erlebnisse sind Motor für seine künstlerische Kraft und durchziehen sein gesamtes filmisches Schaffen - ein Werk voller Extreme.

Von der ARTE-Website (2013):

Vernachlässigt und alleingelassen von seinen exzentrischen Eltern, die beide als Schriftsteller den Erfolg suchten, wurde Oskar Roehler schon von klein auf mit familiären Verwerfungen konfrontiert. Er wurde 1959 als Sohn der Schriftsteller Gisela Elsner und Klaus Roehler geboren. Beide waren Mitglied der Gruppe 47. Der Sohn stört den ausschweifenden Lebensstil seiner Eltern und wächst bei den Großeltern auf. Freiwillig geht er auf ein Internat, macht sein Abitur, geht nach Berlin. Die Stadt ist für ihn finster und depressiv, voller Drogen und Punkmusik.
Roehler lernt den jungen Theaterregisseur und Filmemacher Christoph Schlingensief kennen und wird sein Freund und Arbeitskollege. Roehler schreibt mit an Drehbüchern wie "Terror 2000 - Intensivstation Deutschland" oder "Die 120 Tage von Bottrop". Im Jahr 1995 dreht der inzwischen 36-jährige seinen ersten eigenen Spielfilm: Der Film "Gentlemen" ist ein verstörendes Werk über einen Massenmörder im kaputten Berlin. Schon in diesem Film werden die großen Themen von Roehler fixiert: die Einsamkeit von Menschen in einer großen Stadt, unfähig, eine richtige Beziehung zu anderen Menschen aufzubauen.
Mit seinem nächsten Spielfilm "Silvester Countdown" (1997) gewinnt Oskar Roehler den Preis für die beste Regie beim Max Opühls Filmfestival in Saarbrücken. Schon drei Jahre später erfolgt endgültig der große Durchbruch mit dem Film "Die Unberührbare", der die letzten Lebenstage seiner Mutter beschreibt. Seitdem ist Oskar Roehler Deutschlands Regisseur für die unangenehmen und allzu tief in den Abgrund der Gesellschaft blickenden Themen. Mal verstörend, mal zynisch, mal amüsiert erzählt Roehler seine Geschichten. Aufgrund seiner Radikalität und Schonungslosigkeit wird er auch immer wieder als der neue Rainer Werner Fassbinder bezeichnet.

Regisseur Marcel Wehn hat Oskar Roehler in seiner Wohnung in Berlin besucht, ihn bei den Dreharbeiten zum autobiografischen Spielfilm "Quellen des Lebens" beobachtet und ist gemeinsam mit ihm an die Orte seiner Kindheit gereist. Schonungslos erzählt Oskar Roehler vom Abgrund Familie. Von den Eltern, die ihn weder wollten noch liebten. "Meine Eltern waren ja wahnsinnige Egoisten, meine Mutter wollte kein Kind schreien hören, nicht von ihrem Mann gelangweilt werden. Das Gefühl geliebt zu werden, dieses Gefühl gaben mir meine Großeltern," so Oskar Roehler. Und: "Eigentlich alles, was ich über Menschlichkeit gelernt habe, über Respekt und Verantwortung, das habe ich in den Jahren bei meinen Großeltern gelernt." Im Film kommen auch Freunde und Kollegen von Oskar Roehler zu Wort - so die Schauspieler Hannelore Elsner und Moritz Bleibtreu.















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